Denkmalschutz-AfA

STEUERERSPARNIS UND WERTSTEIGERUNG

Aktuell gibt es nur noch wenige interessante Abschreibungsmöglichkeiten für Immobilien. Die effektivste Abschreibung ist die sogenannte Denkmal AfA, d.h. Absetzung für Abnutzung. In §§ 7 h/ 7i des Einkommensteuergesetzes sind dafür beachtliche Abschreibungen vorgesehen. Nicht nur der Käufer, der seine Wohnung nach Fertigstellung vermietet, sondern auch der Käufer, der seine Immobilie nach Fertigstellung selbst bezieht, profitiert von diesen Paragraphen im Einkommenssteuergesetz. Es gibt aber noch einen Gewinner, den Staat, denn dieser kann ohne eigene Aufwendungen Denkmäler schützen, erneuern und erhalten.

ABSCHREIBUNG AUF ANSCHAFFUNGS- BZW. HERSTELLUNGSKOSTEN

Die Vorgehensweise für die Berechnung auf die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ist immer die gleiche. Der Kaufpreis einer Denkmalschutz-Immobilie wird im Kaufvertrag in der Regel unterteilt in Anteil für Grund und Boden, Altbausubstanz sowie Sanierungsaufwand bzw. nachträgliche Herstellungskosten. Der auf Grund und Boden entfallende Anteil unterliegt dabei keiner Abschreibung.

Der Altbauanteil ist jährlich linear mit 2% bzw. 2,5% (bei Objekten vor Baujahr 1925) abzuschreiben. In gleicher Art und Weise sind Instandsetzungs- bzw. Herstellungskosten abzuschreiben, wenn sie in den ersten drei Jahren nach Erwerb anfallen und 15% der Anschaffungskosten nicht übersteigen, es sei denn, es besteht die Möglichkeit, erhöhte Absetzungen geltend zu machen.

Denkmalschutz-Abschreibung

Besonders viel Steuern sparen können Erwerber die eine Immobile erwerben welche unter Denkmalschutz steht. Die reinen Modernisierungskosten für solche Immobilien können Kapitalanleger acht Jahre lang mit jährlich neun und weitere vier Jahre lang mit sieben Prozent steuerlich geltend machen. Für die Anschaffungskosten (ohne die Renovierungskosten) gibt es zusätzlich die lineare Abschreibung. Auch Erwerber die ihre Immobilie selbstnutzen von können Steuern sparen, zehn Jahre lang jeweils neun Prozent der Sanierungskosten.